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Stressbewältigungsmethoden: wie man mit Stress umgehen kann

„Stress lass nach“, diesen Ausspruch bekommen wir in unserem Alltag viel zu oft zu hören. Stress ist in der heutigen Gesellschaft allgegenwärtig und will entsprechend bewältigt werden, bevor ein Burnout droht. Aber – wie kann Stress am besten bewältigt werden?

Stressbewältigungsmethoden gibt es viele, aber welche entfalten ihre Wirkung tatsächlich? Bevor der Alltag im Stress versinkt und die eigene Persönlichkeit runterzieht, sollten folgende Maßnahmen gesetzt werden.

Die positiven und negativen Seiten des Stresses

Vorneweg will aber vermerkt sein, dass Stress nicht nur negative Seiten an sich hat. Denn er ist im Stande zu mobilisieren und schafft es, dass der Mensch zu ungeahnten Kräften aufläuft. Gerade als Student während des Studiums konnte jeder solche Kräfte mobilisieren. Stand der Aufbau der Bachelorarbeit an, war der Schlaf Nebensache und Schlafstörungen konnten gut weggesteckt werden.

Stress beim Studium

Die ganze Konzentration wurde in das Schreiben und Korrigieren der Bachelorarbeit gesteckt. Dabei kann Studi-kompass Team seine Hilfe leisten. Auch das perfekte Zeitmanagement schaffte es, dass während der Erarbeitung der Bachelorarbeit auch noch ein paar Stunden Schlaf übrig blieben und für Entspannung im Studium sorgten. Aber das war einst … mit dem Alter kann der Stress nicht mehr so einfach weggesteckt werden. Große Aufgaben, wie die Bachelorarbeit würden einem heute gewiss aus der Bahn werfen. Außer die passende Stressbewältigungsmethode hilft mit den Anstrengungen und Belastungen des Tages entsprechend umzugehen.

Stress abbauen – Ein gutes Stressmanagement schafft das schon!

Mit einem guten Stressmanagement kann man Stress abbauen, dabei werden folgende Methoden empfohlen:

  1. Das eigene Ich durchleuchten
    Die eigenen Verhaltensmuster dürfen einmal genauer unter die Lupe genommen werden. Sie sollten analysiert werden. Wie ist es mit der eigenen Zuversicht bestellt? Wird das Leben von der optimistischen Seite gesehen, ganz nach dem Motto: „Das Glas ist halb voll, nicht halb leer?“ Schließlich stellt der Alltag Anforderungen an jeden, wichtig ist es, wie mit diesen Anforderungen umgegangen wird. Werden sie schlecht geredet oder stellen sie eine Herausforderung dar, der sich gerne gestellt wird?
  2. Das richtige Zeitmanagement
    Mit dem richtigen Zeitmanagement hat die Überlastung keine Chance sich ausbreiten zu können. Wer noch an einem kompakten Zeitmanagement arbeiten muss, der muss lernen, wichtige Aufgaben von unwichtigen zu unterscheiden.
  3. Sich von dem Gedanken verabschieden, perfekt sein zu müssen
    Perfektion hat in der heutigen Zeit einen sehr hohen Stellenwert für sich beansprucht. Darum ist es wichtig, sich vom Drang perfekt sein zu müssen, zu lösen um Angst und Panik zu vermeiden – Es dürfen Fehler gemacht werden, es dürfen Niederlagen eingestanden werden. Der Stressfaktor wächst, wenn der Perfektionismus zum treuen Begleiter wird. Wer in jeder Lebenslage perfekt sein möchte, der kennt auch nicht das Wort Nein in seinem Wortschatz. Da wird zu jedem und allem Ja gesagt, schließlich will die Person sich immer und zu jeder Zeit von seiner besten Seite zeigen. Zudem macht es wenig Sinn, Konflikte im eigenen Umfeld immer aus dem Weg gehen zu wollen. Konflikte sind dazu da, um ausgesprochen und bereinigt zu werden. Denn sie setzen indirekt unter Druck und belasten das Unterbewusstsein. Die innere Einstellung muss geändert werden, wenn das gelingt, erscheint das Leben plötzlich in einer anderen Farbgebung und die Leichtigkeit des Seins kann dann jeder für sich entdecken.
  4. Sich nicht auf die Fähigkeit des Multitaskings verlassen
    Das Wort Multitasking beherrscht die Arbeitswelt. Aber was ist wirklich daran? Schließlich kann sich jeder Mensch nur auf eine Aufgabe konzentrieren. Müssen mehrere Aufgaben zur gleichen Zeit erledigt werden, schleichen sich schnell Fehler ein. Die in Folge wieder einer Verbesserung bedürfen und zusätzlich Zeit verschlingen. Also macht es Sinn, sich in stressigen Situationen nicht auf das Multitasking zu verlassen, sondern eine Arbeit nach der anderen zu erledigen. Eine geordnete und übersichtliche Arbeitsweise holt das Multitasking bereits auf halber Strecke ein. Die geordnete Arbeitsweise erlaubt es zudem, immer wieder einmal kurze Pausen einzuplanen. Denn diese verhelfen zu einem kleinen Energiekick, der sicher vorantreibt.
  5. Die freie Zeit auskosten und überschüssige Stresshormone loswerden
    Der Fluch der Digitalisierung liegt wohl darin, dass jeder immer und überall erreichbar sein muss. Was bringt diese ständige Erreichbarkeit? Dauerstress! Darum  – wenn Pause ansteht, der Feierabend gekommen ist oder ein Tag frei genommen wird, muss keine dauernde Erreichbarkeit gegeben sein. Viel wichtiger ist es dann, sich in den Sattel seines Rades zu schwingen oder die Turnschuhe anzuziehen und eine Runde um den Block zu laufen. Denn so werden die überschüssigen Stresshormone, die von der Arbeit mit nach Hause gebracht wurden, einfach abgeschüttelt. Wer auf die sanfte Art seinen angehäuften Stress loswerden möchte, der versucht es mit Yoga und Achtsamkeit. Die passenden Alternativen dazu lauten Autogenes Training oder Meditation. Die Entspannung im Alltag hat schließlich viele Gesichter.
  6. Das tun – wofür man brennt
    Wenn man das tut, wofür man brennt, dann ist das Herz bei der Sache. Sorgen und Belastungen des Alltags werden kurzerhand ausgeblendet, schließlich zählt nur der Augenblick des Seins. Der voll ausgekostet werden möchte. Sei es mit Freunden, der Familie oder mit dem Partner an der Seite. Die Anspannung löst sich ganz von selbst, wenn eine Auszeit ansteht, die das Herz höher schlagen lässt und für Euphorie und Furore sorgt.
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